| Gelenkerkrankungen aus ganzheitlicher Sicht
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Angelika von Frankenberg Heilpraktikerin Kontakt
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| Rote Äderchen in den Augen
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Wenn wir im Dunkelfeldmikroskop Geldrollenformationen sehen, haben wir es mit Durchblutungssstörungen zu tun, bzw. mit einer Mangelversorgung von Nährstoffen aus dem Blut, nicht nur für das Bindegewebe sondern auch für die Gelenke. Ein schlecht durchbluteter Patient, zu denen auch die Hypotoniker zählen, wird über kalte Hände und Füße klagen, Parästhesien, Ameisenlaufen, körperliche Abwehrschwäche und Müdigkeit. Auch bei diesem Problem gibt ein Blick in die Skleren auskunft. Bei starker Unterversorgung mit Blut bzw. Nährstoffen sezernieren die Bindegewebszellen ein Hormon, das die arterielle Gefäßmuskulatur erschlaffen läßt, sodass sie sich weitet und das Gewebe besser versorgt wird. In den sonst weißen Skleren sind dadurch kleine, rote Äderchen durch die Weitstellung der Gefäße sichtbar. Im Gegensatz zu den kurzfristig geröteten Augen durch Zugluft oder Zigarettenrauch bleiben die roten Äderchen bei der chronisch veränderten Durchblutung immer sichtbar.
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| Gegenmittel
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Therapie: Ernährungsumstellung, dazu gehört: kein tierisches Eiweiß keine Früchte nach 17 Uhr entsäuern (Contraacid Plv. von Fa. Schumacher, Alkala, Entsäuerungssalz Dr. Bösser)Ginko-PräparateBewegung
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| Mangan
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Mangan in Tiefpotenz gegeben, ist optimal, um Ablagerungen schnell aufzulösen. Mangan oxydatum ist die Manganverbindung, die am stärksten wirkt. Folgende Mangankombination löst sehr schnell rheumatoide Ablagerungen auf:
Mangan oxydatum D6, Cobalt nitricum D6, Lithium carbonicum D6 plus Drainagemittel z.B. Berberis D3, Solidago D6, auch als Komplexmittel z.B. Solidagoren (Fa. Klein), Phönix Solidagotropfen, Lymphmittel, Lebermittel, DarmentgiftungViel warmes Wasser trinken, Kräutertees, Apfelessig (1 Teel. auf 1 Glas warmes Wasser) Apfelessigumschläge um schmerzende Gelenke
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| Schüssler-Salze
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Schüssler Salze:
- Natrium sulf. D6: Bezug zu Leber, Galle, Pancreas, Drainage über das Gewebewasser
- Natrium phos. D6: Alle Ausscheidungen riechen sauer, löst Harnsäure.
Bei Gicht, Rheuma, Ischias, Nierenentzündung
- Natrium chlor. D6: Regelt die Wasseraufnahme und -ausscheidung.
Kältegefühl neben der Wirbelsäule und in Händen und Füßen
- Bei knackenden Gelenken hilft ebenfalls Natrium chlor. oder das Komplexmittel Metaossylen (Fa. Fackler), Silicea D6, D12
- Isopathische Mittel: Recarcin und Formasan (Fa. Sanum),
mit ihnen wird eine reaktive Stimulation therapieresistenter Krankheitsbilder erreicht.
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Drainage ist wichtig: also viel trinken!
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Die Drainage ist wichtig, denn aus den Ablagerungen lösen sich oft kleine Kristallnadeln, die solange Schmerzen verursachen können, bis sie aufgelöst und ausgeschieden sind. Es muss viel getrunken werden, denn die Salze können nur wirken, wenn sie in den Körperflüssigkeiten gelöst sind. Wird zuwenig getrunken, können die Salze z.B. bei Luftdruckabfall teilweise ausfallen und es kommt wieder zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verkrampfungen oder Rheuma.
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| Chronische Krankheiten in ihren akuten Zustand zurückführen
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Wenn chronische Krankheiten Schritt für Schritt in ihren akuten Zustand zurückgeführt werden - denn so heilen sie am besten aus - ist es sinnvoll, Ferrum phos. D6 und Calcium phos. D6 zu der Indikation dazu zu geben, denn bei der Rückführung in den Akutzustand kann es wieder Entzündungsprozesse geben, die viel Eisen benötigen. Calcium phos. dichtet die Zellmembranen ab, sodass die freigewordenen Toxine die Zellen nicht schädigen können. Bei nervlich belasteten Patienten noch Zink dazugeben.
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| Aufgaben der Milz
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Lage: Unter dem Zwerchfell, hinter Pancreas. Funktionen:
- Blutspeicherung
- Blutbildung beim Fötus während der Schwangerschaft und bei Erkrankungen des Knochenmarks
- Abbau der roten Blutkörperchen und Thrombozyten
- Mitbeteiligung bei der Antikörper- und Lymphozytenbildung
Nach chinesischer Auffassung sind die Aufgaben der Milz noch weitreichender. Danach kontrolliert und verteilt sie die gesamte Körperflüssigkeit wie Blut und Lymphe in den Organen und im Bindegewebe, die Nieren scheiden nur die harnpflichtigen Stoffe aus, die für den Körper wertlos sind.
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Die Milz - "Meister des Bindegewebes"
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Die Leber kontrolliert die Sehnen, Bänder und Gelenke, die Milz ist der Meister für das gesamte Bindegewebe, das von der Körperflüssigkeit durchtränkt ist. Bindegewebe ist im ganzen Körper verteilt. Zu den verschiedenen Formen gehören das Gewebe, z.B. das Fettgewebe, Sehnen, Bänder, Muskelfaszien, Knorpel, Knochen, das Dentin (Kernsubstanz der Zähne) und das Parenchym (spezielle Zellen eines Organs, die dessen Funktion ermöglichen). Wegen des großen Einflusses der Milz auf das Bindegewebe sollten bei allen Erkrankungen, die mit ihm in Zusammenhang stehen, Milzpräparate eingenommen werden, d.h. bei allen Formen von Kollagenosen (systemisch-entzündliche Erkrankungen des Bindegewebs), Venenschwäche, Leistenbrüche, Hämorrhoiden, rheumatische Erkrankungen, Arthritis und Arthrosen, Verschlackungen und Ödemen im Bindegewebe, genereller Lymphstau und bei Knochenmarkerkrankungen ...
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| Medikamente
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Medikamente: Voltil Inj. und Drg., Solcosplen Inj. und Drg., Ney Splen Inj., Pinihehl Inj. und Tr. und Presselin MZ Tr.
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| Bei allen Entgiftungs- und Ausleitungstherapien die Milz, Leber und Nieren mitbehandeln!
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Da die Milz die Körperflüssigkeiten dirigiert und bei ihrer Schwächung z.B. durch Pfortaderstau, Infekt, Entzündung, Vergiftung etc. diese Aufgabe nicht mehr optimal wahrgenommen wird, sollte sie bei allen Entgiftungs- und Ausleitungstherapien mitbehandelt werden - und entgiftet und ausgeleitet sollte immer bei allen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Zusätzlich immer Leber und Nieren unterstützen, z.B. Mischinjektion von Uro L-90, Hepar comp Voltil oder Pinihehl und zur Anregung des Stoffwechsels Ubichinon comp. Bei Übersäuerung des Bindegewebes die Injektionsserie (2 x wöchentlich über mehrere Wochen) mit oralen Gaben von Schüssler Salzen ergänzen: morgens 3 Tabl. Natrium sulf. D6, abends 3 Tabl. Natrium phos. D6.
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| Blutbildung und Blutfunktion
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Eisen ist wichtig für die Atmung. Mit jedem Atemzug strömt die belebende Atemluft in den Körper und gelangt mit Hilfe das Hämoglobins und Atmungsenzymen (Eisen ist an Eiweiß gebunden, Bestand im Menschen ca 4-5 gr.) in alle Zellen und das gesamte Gewebe, Blutbildung und Blutfunktion sind an Eisen gebunden. Ohne Eisen gibt es kein rotes Blut. Eisen ist auch Träger bzw. Erhalter der körperlichen Eigenwärme. Es hält die Körpertemperatur gegenüber der Aussentemperatur konstant.
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| Wirkungen des Eisens
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Das Stoffwechseleisen beeinflusst zahlreiche physiologische Funktionen:
- den Gallefluss
- die Fettverdauung
- die Muskelfunktionen
- erhöht die Wirksamkeit der Vitamine A und C sowie der Hormone aus Hypophyse, Schilddrüse und Nebennieren
- Eisen erhöht die Abwehrbereitschaft gegen Infektionen
- wirkt Entzündungen und Allergien entgegen
- Störungen des Eisengleichgewichts sind häufig die Ursache für organische und psychische Erkrankungen. Paracelsus hatte dies schon erkannt, der den Begriff "Eisenkrankheiten" prägte.
- Eisen gleicht Störungen im Eiweißstoffwechsel aus.
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| Gesteigerte Eisenprozesse
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Gesteigerte Eisenprozesse führen zu
- erhöhter Oxydation
- Grundumsatzsteigerung (z.B. Hyperthyreose)
- Eiweißabbau
- nervöser Unruhe
- Blutandrang zum Kopf
- Bindehautentzündung
- Myalgien
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| Schwache Eisenprozesse
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Schwache Eisenprozesse führen zu
- Eiweißstoffwechselstörungen wie Störung der Eiweißverdauung
- Allergien
- Hautkrankheiten
- Rheumatismus
- Hypotonie
- Atonie muskulärer Hohlorgane wie Gallenblase und Darm
- schlaffe Skelettmuskulatur
- Unsicherheit in den Bewegungsabläufen
Starkes Bedürfnis nach Ruhe und Liegen, Durchblutungsstörungen, Schwindel und Sehstörungen sind bei schwachen Eisenprozessen keine Seltenheit Da Eisen sehr stark auf die Durchblutung und den Stoffwechsel von Muskeln und Gelenken einwirkt, wirkt es als großes Heilmittel in diesem Bereich.
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| Eisentherapie bei akutem und chronischem Gelenkrheumatismus
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Bei akutem und chronischen Gelenkrheumatismus mit geschwollenen und deformierten Gelenken eignet sich eine gestufte Eisentherapie:
Ferrum phos. D6, Siderit D8 / Equisetum D6 Inj, Hämatit D12 / Salix D3, Meteoreisen D20 / Formica D15 Inj. (2 x wöchentlich von beidem subcutan), jeweils 2-3 Wochen, plus Ameisensäure (z.B. Formicain).
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Häufige Verbindung: Rheuma + Leber- und Gallenkrankheiten
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Rheumatiker sind häufiger auch Leber- und Gallenkranke. Warum ?
- Die Leber stellt ein wichtiges Eiweißmolekül (Transferrin) zur Speicherung und zum Transport des freien Eisens im Serum her und reguliert den Eisenstoffwechsel.
- Ferner entsteht in der Leber durch Blutabbau die Galle, die in ihrer Funktion an Eisenprozesse gebunden ist.
- Eisenprozesse kontrollieren als übergeordnete Zentrale die Tätigkeit der Gallenblase.
- Eisen fördert den Gallefluss und dessen Tätigkeit im Dünndarm.
- Die Galle wiederum fördert die Eisenrückresorption.
Daher zu den homöopathischen Mitteln Leber-/Gallepräparate verordnen, z.B. Gallemolan (Redel), Galloselect (Dreluso), Gallopas (Pascoe), Leber-/Galletropfen (Cosmochema), Hepatofalk (Falk), Choledoron (Weleda).
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Steuerung des Herz-/Kreislaufsystems
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Goldprozesse steuern das Herz-/Kreislaufsystem. In der Homöopathie wird Gold gerne bei den depressiven Menschen verordnet, besonders bei denen, die sich in der Dunkelheit fürchten, sich vor eingebildetem Unheil ängstigen und zu Selbstvorwürfen sowie Lebensüberdruss neigen. Im Körperlichen dominieren: Herzrhythmusstörungen, Blutandrang zum Kopf und rheumatische Schmerzen der Gelenke. Der Patient mit gestörten Goldprozessen hat häufig Schlafstörungen und wacht gegen 4 Uhr morgens auf, um nicht mehr einzuschlafen. Die Beschwerden verschlimmern sich in Ruhe, nachts und frühmorgens, bei Kälte und nach geistiger Anstrengung. Sie bessern sich in Wärme, im Freien und bei Bewegung.
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| Anti-Entzündungsmittel
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Gold ist ein anti-Entzündungsmittel bei Darmentzündungen, Ekzemen, Akne, Herzinnenhautentzündung, bei allen durch Streptokokken verursachten Erkrankungen, bei der primär und sekundär chronischen Infekt-Arthritis, bei Gicht und Arthrose. Von Gold sagt man, dass es noch dort heilt, wo Antibiotika nicht mehr greifen. Während Antibiotika das Heilmittel Fieber unterdrückt und die Immunabwehr schwächt, aktiviert Gold die gesamte Abwehr.
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Aurum präp. D6 neben Stannum präp. D8 ist hilfreich bei allen entzündlichen und degenerativen Prozessen von Gelenken wie der primären und sekundären Polyarthritis, Spondylitis und auch Arthrose, sofern die Ursache sich im Herz-Blutsystem befindet. Auch bei Hydrops der Gelenke und Herzwassersucht oder Pleuritis
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| Steuerung des Wasserhaushalts
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Zinnprozese steuern den gesamten Wasserhaushalt im Organismus, d.h. sie halten das Gleichgewicht zwischen Ausscheidung und Speichern der Flüssigkeit im Körper.
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| Gesteigerte Zinnprozesse
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Gesteigerte Zinnprozesse führen
- zur Gewebswassersucht
- zum Wasserkopf (Hydrozephalis)
- Glaukom
- Pleuritis
- Perikarditis
- vermehrter Wassereinlagerung in den Gelenken
- Leberschwellung mit Bauchwassersucht
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| Schwache Zinnprozesse
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Schwache Zinnprozesse haben ein schwaches Wasserbindungsvermögen mit starkem Wasserverlust zur Folge, z.B.
- chronische Durchfälle
- starke Schweissbildung
- Schnupfen
- vermehrte Schleimbildung in den Bronchien mit häufigem Abhusten
- Vaginalflour
- sog. Augentränen
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| Gleichgewicht zwischen Befeuchtung und Austrocknung in den Gelenkhäuten
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In den Gelenkhäuten halten Zinnprozesse das Gleichgewicht zwischen Befeuchtung und Austrocknung. Neben der Kontrolle über den Wasserhaushalt regieren Zinnprozesse auch das gesamte Gelenksystem, einschließlich Muskel-Stütz- und Bindegewebe, in Zusammenarbeit mit der Leber, die aus der Sicht der chinesischen Medizin zusätzlich die Sehnen, Bänder und Gelenke kontrolliert. Von der Organseite ist die Leber das Zentralorgan des Säfteorganismus. Sie beeinflusst das Vermögen des Körpers, Wasser zu binden oder auch auszuscheiden. Zinnprozesse steuern diesen Vorgang. Herrschen Zinnprozesse in der Leber vor, führt dies zur genannten Wassersucht im Körper. Schwache Zinnprozesse in der Leber führen zu vermindertem Wasserbindungsvermögen. Auch die chemischen Tätigkeiten werden in der Leber von Zinnprozessen gesteuert, z.B. die Glykogen-, die Eiweiß- und die Gallebildung. Störungen aller zinnverbundenen Leberaktivitäten führen zu den verschiedensten Stoffwechselentgleisungen wie Allergien, Hauterkrankungen, Rheuma, Arthritis und Arthrosen.
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| Therapie
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Therapie bei Gelenkbeschwerden: Falls Zinnprozessstörungen in der Leber vorhanden, Leberpräparate wie Livit, Hepatofalk etc. plus Stannum met. In ausgleichender Potenz einsetzen, z.B. D8. Entzündungen der Gelenke: Stannum met. D4 trit., D8 Inj.
Arthrosis deformans: Stannum met. D5, Phosphor D6. Zinn, Phosphor, Mandragora in Verbindung mit den Katalysatoren des Zitronensäurezyklus (Fa. Heel) führen häufig zum Rückgang der Arthrose und der Weichteilschwellungen. Auf richtige Ernährung achten.
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| Kontakt:
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Angelika von Frankenberg Heilpraktikerin 82057 Icking, Am Buchet 24
80331 München, Altheimer Eck 12
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